Logo
Startseite
Hefeweizen-Spezialitäten
Brauverfahren
Unsere Brauerei
Nachrichten aus Titting
Umweltmanagement
Brauereiführung
Unsere Gaststätten
Termine
Galerie
Downloads
Souvenirladen
Kontakt

Sportvielfalt & Gutmann Weizen - Teil 2: Das Ringen


 
Liebe Brauerei-Freunde,

in unserer News-Reihe „Sportvielfalt & Gutmann Weizen“ möchten wir Euch interessante Sportarten und engagierte Vereine aus unserer Region vorstellen. In Teil 2 stellen wir Euch das Sport-Ringen vor.

Die Geschichte des Ringens - eine der ältesten Sportarten:
Die ersten Überlieferungen des „Ringkampfs“ stammen aus China und Ägypten (ca. 3.000 v. Chr.). Das Ringen wie wir es heute kennen, ist eng mit der griechischen Kultur verbunden. Schon bei den Olympischen Spielen der Antike traten Männer gegeneinander an, um herauszufinden, wer der Stärkere ist. Ringen gehörte bereits seit dem Spätmittelalter zum Repertoire in der militärischen Nahkampf-Ausbildung und wurde mit Beginn der Olympischen Spiele der Neuzeit ab 1896 auch im olympischen Programm aufgenommen.

Das Ringen in der Moderne:
Wettkämpfe gibt es in Deutschland auf vielen Ebenen. Diese beginnen auf der Bezirksebene und reichen bis zu den Deutschen Meisterschaften. Die Besten des Landes vertreten ihre Flagge dann nicht nur bei den Olympischen Spielen, sondern auch auf Welt- und Europameisterschaften. Der Deutsche Ringerbund zählt heute 64.000 Mitglieder. Neben den Einzelmeisterschaften gibt es auch Mannschaftskämpfe, in denen jedes Team zehn Sportler in zehn Gewichtsklassen aufbietet, die dann gegeneinander antreten. Die Deutsche Bundesliga gilt als die stärkste der Welt, neben deutschen Spitzensportlern sind auch viele internationale Topathleten vertreten.

 

Die Johannis-Grizzly-Arena am Zeisigweg:
Ringkampf & Emotionen in familiärer Atmosphäre.


Das Ringen im Verein: Die Johannis Grizzlys Nürnberg
Das Ringen hat in Nürnberg seit 1907 eine große Tradition. In der Bundesliga ist das Team der Grizzlys seit über 30 Jahren etabliert. Die Philosophie des Vereins ist es, dass der eigene Nachwuchs hervorragend ausgebildet wird und die jungen Sportler an die erste Mannschaft herangeführt werden. Im aktuellen Team stehen so Woche für Woche bis zu sechs Sportler, die das Ringen in Nürnberg erlernt haben. Ergänzt werden sie durch internationale Topathleten. Hierbei ist es das Ziel des Vereins, alle Sportler schnell zu integrieren und in die Grizzly-Familie aufzunehmen, getreu dem Motto: „Einmal Grizzly, immer Grizzly“. 2017 konnte das Team erstmals in die Play-offs der Bundesliga einziehen. Ringen bei den Grizzlys heißt: Professioneller Sport in familiärer Atmosphäre.

Das Ringen in der Bundesliga - die Regeln:
Der Grundgedanke hat sich in den vielen Jahren nur unwesentlich verändert:

  • Zwei Männer – und mittlerweile auch Frauen – stehen sich gegenüber und versuchen den Kontrahenten ohne Hilfsmittel auf beide Schultern zu zwingen (Schultersieg)
  • Dabei kommen als Techniken Würfe, Schleuder- und Hebelgriffe zum Einsatz die mit Punkten belohnt werden
  • Schläge, Tritte, Stöße und Würgeansätze sind verboten
  • Jedes Team stellt pro Gewichtsklasse zwei Starter
  • Die Kampfzeit beträgt 2 x 3 Minuten mit einer Pause von 30 Sekunden
  • Gelingt innerhalb von sechs Minuten kein Schultersieg, gewinnt derjenige, der mehr Wertungen erzielt hat

In der Bundesliga stehen bei einem Wettkampf zwei Mannschaften gegenüber. Nacheinander werden zehn Duelle in zehn verschiedenen Gewichtsklassen ausgetragen. Der Sieger eines Duells erhält bis zu 4 Punkte. Diese Punkte werden zum Gesamtergebnis addiert. Das Team mit mehr erkämpften Punkten gewinnt den Kampf. Zuschauer dürfen sich auf Athletik und Leidenschaft bei den Ringern, sowie spannende Wettbewerbe und tolle Stimmung in der Halle freuen.

Falls wir Euer Interesse geweckt haben, möchten wir Euch zu einem besonderen Heimkampf der Johannis Grizzlys einladen:


Wir wünschen Euch viel Vergnügen!

Eure Brauerei Gutmann

 

In Teil eins der News-Reihe berichteten wir bereits über die Bundesliga-Sportschützen aus Titting
Im dritten Teil erfahrt ihr alles über die Bundesliga-Badminton-Spieler aus Freystadt