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Mälzerei


"Malz ist die Seele des Bieres"
Auf eine lange Tradition kann man im ehemaligen Wasserschloss zurückblicken. Hier betreiben wir das Mälzerhandwerk noch immer selbst. Die eigene Mälzerei, die sich im süd-Westlichen Teil des Schlosses und dem 2012 renovierten Hochbau befindet, demonstriert anschaulich, wie sich traditionelles Handwerk und moderne Lebensmittelproduktion in alten Gemäuern verbinden lässt.

Bis 1978 keimte das Getreide in der Malz-Tenne auf heimischen Naturstein, ehe die damals modernen Keimkästen, welche eine automatische Umwälzung besitzen, in Betrieb genommen wurden.

Diese sog. „Saladinkästen“ sind auch heute noch in Betrieb und sorgen für eine schonende Malzproduktion. Eine Mälzerei war früher nahezu in jeder Brauerei im Einsatz, ist aber in der heutigen Brauereilandschaft eine Besonderheit geworden. Für ein geschmackvolles Gutmann Hefeweizen ist nicht nur der Anbau der Rohstoffe von Bedeutung, sondern auch die Verarbeitung, die am besten im eigenen Betrieb gewährleistet werden kann.

Beim Mälzen beginnt das in Wasser eingeweichte Getreide zu keimen. Dabei lösen sich die Zellwände im Korn und die Stärke kann anschließend leichter zu Malzzucker abgebaut werden. In dem einwöchigen Prozess entsteht so „Grünmalz“, das nun auf der Darre ca. 15 Stunden behutsam getrocknet wird.

Bei niedriger Trocknungstemperatur erhält man helles, bei hoher Temperatur dunkles Röstmalz.