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Dritter großer Bauabschnitt beginnt – Sensorikraum ist fertiggestellt


Im November 2012 haben wir zuletzt über die Umbaumaßnahmen in unserer Brauerei berichtet. In der Zwischenzeit sind die Sanierungsarbeiten am ehemaligen Wasserschloss weiter fortgeschritten. Wir möchten daher wieder einmal über die aktuellen Bau-Entwicklungen berichten:

Zwischen November und Ostern wurde vor allem der Turm und die Dachkonstruktion im südwestlichen Teil des Schlosses akribisch erneuert und ausgebessert.

Zu Ostern dieses Jahres wurde dann der neue Sensorikraum fertiggestellt. Im sogenannten „Malzhaus“ sind nun zentral die Büros der Braumeister, die Mitarbeiterräume, das Brauereilabor und der Sensorikraum untergebracht. Dort, wo sich jetzt der Sensorikraum (oder auch Verkostungsraum genannt) befindet, wurde zuvor der komplette Dachbereich umfassend saniert. Die Balkendecken konnten weitestgehend erhalten werden und das alte Fachwerk wurde freigelegt und restauriert. „Mit dem neuen Raum wurde der Bereich Qualitätssicherung ausgebaut, um langfristig eine gleichmäßig hohe Qualität unserer Weizenbiere garantieren und am handwerklichen Herstellungsverfahren festhalten zu können“, betont Betriebsleiter Hans Gutmann.

Der neue Bereich der Qualitätssicherung dient der sensorischen Analyse. Hier sind Messgeräte zur optischen, geruchlichen und geschmacklichen Prüfung unseres Hefeweizens untergebracht. Eine Besonderheit ist der Gas-Chromatograph, der die natürlichen Aromen der Biere ermitteln und auswerten kann. Von großer Bedeutung ist aber auch eine fachliche Beurteilung mit den menschlichen Sinnesorganen und so finden hier auch regelmäßig die Bierverkostungen unserer Braumeister statt. „Ziel des neuen Verkostungsraums ist es, analytische Werte mit den Eindrücken der Testpersonen zu kombinieren und den guten Geschmack unseres Weizens zu festigen“ fasst Laborleiter Thomas Buscham zusammen.
Laborleiter Thomas Buscham im neuen Sensorikraum
Laborleiter Thomas Buscham im neuen Sensorikraum

Ende Mai wurde mit dem dritten großen Bauabschnitt, dem westlichen Teil des ehemaligen Wasserschlosses, begonnen. Zunächst musste das Schutzdach mit Schwerkränen umgesetzt werden. Die Zimmerer Konrad, Michael und Thomas Templer können nun den Zustand des Gebälks prüfen und die notwendigen Ausbesserungsarbeiten an der Dachkonstruktion durchführen.

Während der Sanierung, werden ständig denkmalpflegerische Untersuchungen durchgeführt. So ergab eine Altersbestimmung der Holzbalken im östlichen Teil, dass die Balken bis aus dem Jahr 1480 stammen. In diesem Bereich des Gebäudes wird momentan das Dach eingedeckt und ein Holzboden verlegt.

Hier können Sie aktuelle Bilder vom Umbau und dem neuen Verkostungsraum anschauen.